Neubau Schulhaus Walka 2020–2026
Das Schulhaus Walka wurde in den Jahren 2020 bis 2026 vollständig neu gebaut, nachdem die bestehenden Gebäude Walka I–III einen erheblichen Sanierungsbedarf aufwiesen. Die Gemeinde entschied sich nach eingehender Prüfung verschiedener Varianten für einen vollständigen Neubau („tabula rasa“), um eine nachhaltige, zukunftsorientierte Lösung für die ganze Schulregion zu schaffen.
Der Neubau bietet moderne Lern- und Unterrichtsräume, verbesserte Infrastruktur und eine zeitgemässe Umgebung, die den heutigen pädagogischen Anforderungen entspricht. Der Bau ist ein wichtiger Schritt für die Bildungsentwicklung in der Region Zermatt und stärkt die schulische Versorgung für kommende Generationen.
Entwicklung des Schulhausprojekts Niww Walka (2008–2026)
2008–2015: Grundlagen & Variantenprüfung
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2008: Die Gemeinde Zermatt lässt eine umfassende Studie zum baulichen Zustand der Schulhäuser Walka I–III erstellen; Ergebnis: erhebliche Mängel und nicht mehr zeitgemäss.
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2009–2012: Intensiver Variantenvergleich (Sanierung, Ausbau, Neubau). Sanierung wird als nicht nachhaltig eingestuft.
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2013–2015: Zusätzliche Abklärungen wie mögliche Auslagerung nach Täsch; aufgrund von Transport-, Infrastruktur- und Kostenproblemen verworfen.
2016: Architekturwettbewerb
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Durchführung eines offenen Architekturwettbewerbs mit 79 eingereichten Projekten.
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Das Siegerprojekt «tabula rasa» von GWJ Architekten überzeugt durch eine kompakte, topografisch eingebettete Bauweise und eine moderne Lernraumorganisation.
2019: Volksabstimmung
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25. August 2019: Die Bevölkerung Zermatts genehmigt den Verpflichtungskredit für den Neubau (ca. 44,85 Mio. CHF).
2021–2022: Rückbau & Rohbau - 1. Bauetappe mit Walka I & II
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Februar 2021: Umzug des Kindergartens ins Provisorium Obere Matten.
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April 2021: Start des vollständigen Rückbaus der alten Schulhäuser Walka I–II und der Turnhalle.
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Juni 2021: Abschluss des Rückbaus, Beginn Baugrubenaushub inklusive dem hangseitigen Felsabtrag.
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Sept.–Nov. 2021: Installation des ersten Turmkrans und Bohrungen der 40 Erdsonden à 140 m Tiefe (Wärmeerzeugung für Minergie-P).
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April 2022: Offizielle Grundsteinlegung und Installation des zweiten Turmkrans.
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Aug.–Dez. 2022: Fertigstellung des Betonrohbaus und Beginn der Fassadenarbeiten sowie der Installation der Gebäudetechnik.
2023–2024: Fertigstellung Walka I & II – Baubeginn 2. Bauetappe mit Walka III
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01. Juni 2023: Montage der Oberlichter (ausgelegt für Schneelasten von 570 kg).
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März 2023: Start des Innenausbaus (Technik, Böden, Schreinerarbeiten).
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20. Oktober 2023: Die Fassade ist fertig; der Innenausbau steht kurz vor dem Abschluss.
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Januar 2024: Teilbezug durch die Primarschule (1.–6. Klasse) in Walka I & II.
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Februar 2024: Rückbau Walka III – Start der zweiten Bauetappe.
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12. April 2024: Einweihung und Tag der offenen Tür.
2025–2026: Abschluss
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Januar 2025: Start Innenausbau Walka III (KiTa, Musikräume, Gemeinschaftsräume).
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August 2025: Bezug der Walka III mit Tagesschule und Kita. Auch die Mensa öffnet und versorgt die Schüler.
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2026: Fertigstellung der Umgebung mit Vorplatz und Zugang Kita.
Infrastruktur des Schulhauses Niww Walka
Schulische Räume
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22 Klassenzimmer für den regulären Unterricht
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Mehrere Fachräume, u. a. für
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Technisches Gestalten
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Textiles Gestalten
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Musik
(exakte Anzahl nicht definiert, aber klar ausgewiesen)
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1 Schulbibliothek, einsehbar vom Atrium aus
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1 Kindergartenbereich mit eigenen Räumen (Menge im Baukomplex: 1 Einheit)
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1 KiTa- und Mittagstischbereich (schulergänzende Betreuung)
Gemeinschafts- & Veranstaltungsräume
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1 Mensa mit Bühne, Kapazität ca. 150 Personen (Konzertbestuhlung)
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4 Gemeinderäume für Vereine, Sitzungen und Kurse
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1 Atrium („Dorfplatz“) als zentraler Begegnungsraum
Sport & Bewegung
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1 Einfachturnhalle inkl. Umkleiden und Nebenräumen
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Mehrere terrassierte Pausenplätze aufgrund der Hanglage (mind. 3 Ebenen)
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Diverse Spielflächen, u. a.
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Rasentreppen
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Spiel- & Bewegungszonen
(exakte Mengen nicht definiert, jedoch baulich benannt)
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Aussenbereich
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Bepflanzung mit u. a. Vogelbeerbäumen & Alpenthymian (keine Mengenangaben vorhanden)
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Mehrere Natursteinflächen (Sitz- und Aufenthaltsbereiche)
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Architektur & Gebäudevolumen
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3 ineinander verschobene Baukörper (architektonisches Grundprinzip)
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1 Geschossuntergeschoss im gesamten Baukörper
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6–10 Geschosse (gestaffelt je nach Lage am Hang)
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35’800 m³ Gebäudevolumen
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7’276 m² Nutzfläche
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8’400 m² Geschossfläche
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5’898 m² Grundstücksfläche
Technik & Energie
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80 Erdsonden, je 140 m tief, für Wärme/Kälte (erneuerbare Energie)
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1 Photovoltaikanlage auf den Dächern (Mengenangaben nicht publiziert)
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Gebäude im Minergie‑P‑Standard (entspricht höchster Effizienz)
Barrierefreiheit & Sicherheit
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Vollständig hindernisfrei erschlossenes Schulhaus (1 Gesamtanlage)
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Modernste Brandschutz- & Erdbebensicherheitsstandards (projektweite Umsetzung)
Bildergalerie




